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DKB Lebensräume, 2/2004, Seite 4
Magazin für Kunden und Geschäftspartner
der DKB Wohnungsgesellschaften
Die DKB unterstützt Kinderclub
Bestimmt 20 Kinder warten schon ungeduldig, bis um 15 Uhr die Tür des „Kinderclubs" in der Soldiner Straße 5 endlich aufgeht. Ungelenk schreiben die Mädchen und Jungen ihre Namen in das Gästebuch, dann geht es los: Basteln, Malen, Spielen, an einem Sandsack mit Boxhandschuhen seine Kräfte messen oder in der Polsterecke relaxen - in den beiden Räumen des Freizeitladens können Grundschüler unter pädagogischer Anleitung ein paar Stunden ihrer Freizeit sinnvoll gestalten. Bei schönem Wetter spielen sie auf dem breiten Gehsteig vor dem Club Streetball.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags ist das gemeinschaftliche Seilspringen. „Mit unserem Freizeitangebot wollen wir das Selbstwertgefühl der Kinder stärken und vor allem deren Sprachfähigkeiten fördern" erklärt Linda Zimmermann das pädagogische Konzept des Kinderclubs. 90 Prozent der Kinder, die regelmäßig in den Klub kommen, haben keine deutschen Eltern. „Sie sprechen zwar alle Deutsch", sagt Linda Zimmermann, „zum Teil aber recht dürftig." Und wer schlecht Deutsch spricht, hat in der Schule und später auf dem Ausbildungsmarkt kaum Chancen. Für viele Kinder rund um die Soldiner 5 hat sich der Freizeitladen seit seiner Eröffnung Anfang Februar 2004 zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt.
Mit einem Minibudget von 1000 Euro vom Quartiersmanagement und einigen Spenden bestritt das siebenköpfige Team um Linda Zimmermann - alle arbeiten ehrenamtlich - die ersten drei Monate. „An die DKB brauchten wir in dieser Zeit nur die Betriebskosten für die Räume überweisen", sagt Linda Zimmermann, „ohne dieses Entgegenkommen hätten wir das Projekt gar nicht starten können." Für die Zukunft hofft sie auf weitere Fördermittel und Sponsoren. „Irgendwie geht es mit Sicherheit weiter", daran lässt sie keine Zweifel.




